...Restaurieren heißt nicht neu machen und kann immer nur ein Versuch sein, die uns übereigneten und überlieferten Werke in einen Zustand zu versetzen, der es uns ermöglicht, unsere Bedürfnisse darauf abzustimmen, so dass wir und auch die nach uns kommenden Generationen sich daran erfreuen und davon lernen können...

Willkommen!

Behutsamkeit im Umgang mit Originalsubstanz und Achtung vor der Leistung der vor unserer Zeit von Handwerkern und Künstlern geschaffenen Werke - damit ist die Tätigkeit eines Restaurators immer verbunden und stellt diesen mitunter vor immer neue Probleme.
Die Faszination des Alten, das Ausloten des eigenen Vermögens, sich in die Arbeit der früheren Handwerker und Künstler hinein zu versetzen in Verbindung mit der Aneignung eines soliden Wissens um die materialtechnischen, gestalterischen und ästhetischen Bedingungen der Entstehungszeit dieser überlieferten Werke - das macht für mich den Reiz und zugleich die Motivation für Restaurierungen aus.

...diesbezügliche Bemühungen sind mir seit über 35 Jahren eigen - und dennoch bin ich immer noch auf dem Wege...

 

Aktuelle Arbeiten

Neuerstellung von Wandprofilen im Hörgeschädigtenzentrum Breitenbrunn

Neuherstellung von Ickselprofilen in einem Festsaal während der Verputzarbeiten, sowie Neuherstellung und Ergänzungen von Wandprofilgliederungen

Fassadenrekonstruktion am Herrenhaus Ermlitz (Kultur Gut Ermlitz)

Neuherstellung nach historischer Vorlage der Fassadenzier in Kalkmörtel als Antragarbeit

Muschelwerk mit Loorbeerzweigen über dem Fenster des 1. OG / Mittelrisalitt

Loorbeerlaubranke mit Blumenbukett in den zurückgesetzten Putzspiegeln des 1. OG / Mittelrisalitt

Rekonstruktion von Giebelplastiken, Floßplatz 26, Leipzig

Rekonstruktion von Giebelplastiken in floraler und figuraler Kombination in Kalk-Zement-Mörtel als freie Antragarbeit.

Die Putti waren in einem bedauernswerten Zustand – nach der Rekonstruktion lächeln sie wieder aus einer Höhe von 18 Metern auf das Gedränge Leipzigs herab...

Rekonstruktion barocken Wandstucks im Schloss Gotha

Als neuerlicher Auftrag war eine Rekonstruktion barocken Wandstucks in der Kapelle Friedrich I. im Schloss Friedenstein, Gotha vorgesehen.

Die Kapelle hatte infolge früherer Umbauarbeiten eine Tür erhalten, welche nunmehr infolge der Sanierung und Restaurierung der Schlossanlage sowie einer überarbeiteten Konzeption für die Ausstellungspräsentationen zugemauert wurde.

Auf diese Fläche sollte ein Pendant einer noch vorhandenen Wandnischenfüllung angebracht werden, welches als Antragstuck konzipiert und geplant war und mit einem modifizierten Kalkmörtel ausgeführt wurde.

Auch der fehlende Sockel mit einem oberen Abschlussprofil, welches beidseitig in die vorhandene Sockelgestaltung einbindet, wurde mit Kalkmörtel in Zugarbeit hergestellt.

Nun wartet die fertige Rekonstruktion auf die Fassung mit Leimfarbe.