...Restaurieren heißt nicht neu machen und kann immer nur ein Versuch sein, die uns übereigneten und überlieferten Werke in einen Zustand zu versetzen, der es uns ermöglicht, unsere Bedürfnisse darauf abzustimmen, so dass wir und auch die nach uns kommenden Generationen sich daran erfreuen und davon lernen können...

Willkommen!

Behutsamkeit im Umgang mit Originalsubstanz und Achtung vor der Leistung der vor unserer Zeit von Handwerkern und Künstlern geschaffenen Werke - damit ist die Tätigkeit eines Restaurators immer verbunden und stellt diesen mitunter vor immer neue Probleme.
Die Faszination des Alten, das Ausloten des eigenen Vermögens, sich in die Arbeit der früheren Handwerker und Künstler hinein zu versetzen in Verbindung mit der Aneignung eines soliden Wissens um die materialtechnischen, gestalterischen und ästhetischen Bedingungen der Entstehungszeit dieser überlieferten Werke - das macht für mich den Reiz und zugleich die Motivation für Restaurierungen aus.

...diesbezügliche Bemühungen sind mir seit über 35 Jahren eigen - und dennoch bin ich immer noch auf dem Wege...

 

 

unsere Partner:

Aktuelle Arbeiten

Bärenplastik

Der Bär stand auf einem Kinderspielplatz in Zwickau und wurde durch Vandalen stark beschädigt. So fehlten die Ferse am hinteren, rechten Bein, die rechte Vordertatze war mit einem Schlagloch versehen und vor allem das Gesicht des Bären wurde abgeschlagen. Ergänzt wurden die Schäden durch kleinere Läsionen am gesamten Körper der Plastik.

Nach Reinigung und Festigung der Plastik, die als Stampfbetonplastik in einer Form hergestellt wurde (Bildhauer Alfred Mühle, Zwickau), erfolgten die Reparaturen an den Fehlstellen und die Neumodellierung der Bärenschnauze.
Eine neue Farbgebung, die mit dem Auftraggeber (Garten- und Friedhofsamt Zwickau, Rat der Stadt Zwickau) abgestimmt wurde, erfolgte als abschließende Maßnahme.

Die Plastik soll, wenn es die Witterung zulässt, noch in diesem Jahr wieder am alten Standort aufgestellt werden.

Abschluss Restaurierung der "Brunnennymphe"

Nach einer im Auftrag der Stadt Zwickau durchgeführten Restaurierung der „Brunnennymphe“ im Park „Neue Welt“ in Zwickau, erfolgte am 17. April die Aufstellung der Figur auf ihren angestammten Sockel unter Anwesenheit der Baubürgermeisterin Frau K. Köhler, dem Leiter des Garten- und Friedhofamtes Herrn Dr. J. Voigtsberger und der regionalen Medien sowie den Enkeln des Bildhauers Karl Rudolf Mosebach.

Die Restaurierung wurde durch Sponsorengelder ermöglicht.

Objekt:Märkisches Ufer, Berlin

Seit 2012 werden in diesem Objekt Rekonstruktionen von klassizistischen Decken ausgeführt, die vom Entwurf bis zur Ausführung in Abstimmung mit dem Auftraggeber und dem verantwortlichen Denkmalarchitekten von mir angefertigt werden.

Allegorien aus dem Park „Neue Welt„ in Zwickau restauriert

Im Auftrag der Stadtverwaltung Zwickau wurden im Monat März und April die im Volksmund als 4 Musen bezeichneten Plastiken des Zwickauer Bildhauers Rudolf K. Mosebach, welche durch Vandalismus beschädigt wurden, wieder restauriert.

Nach Reinigung wurden die Schäden beseitigt, Ergänzungen vorgenommen und ein neues Verankerungssystem in die Sockel eingebracht. Anschließend bekamen die Plastiken eine neue Fassung und wurden, nach Aufarbeitung der Standsockel, wieder im Park der „Neuen Welt“ mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofes – Garten- und Friedhofsamt aufgestellt.

Wiedererweckung einer spätklassizistischen Salondecke

In einem Gebäude am Märkischen Ufer, Berlin wird derzeit eine spätklassizistische Decke rekonstruiert, die nach unseren Entwürfen in Abstimmung mit dem Bauherrn und den Architekten G. Wasmuth und W. Keilholz als Rekonstruktion hergestellt wird.
Dabei spielt die traditionelle Stuckausführung eine vorrangige Rolle, die kleinteiligen Ornamente werden teilweise in der Werkstatt oder vor Ort angefertigt.

Insbesondere der Bauherr und die Denkmalpflege legt bei diesen Arbeiten großen Wert auf historisch überkommene Techniken, die dem als Salon geplanten Raum zukünftig einen würdigen Rahmen für Konzerte, Seminare und Vorlesungen geben soll.

Stuckdecke im Empfangs- und Garderobenraum

Bei der Abtragung der Kellerböden im Objekt wurden in tieferen Schichten einige Stuckfragmente der Erbauungszeit gefunden. Darunter auch ein Fragment eines Akroterion.
Nach Reinigung und Ergänzung der fehlenden Teile wurde dieses als Grundlage für die Neugestaltung der Decke im Empfangs- und Garderobenraum verwendet. Zwei Originalteile wurden lediglich gereinigt aber unergänzt auf Wunsch des Bauherrn in den Verlauf der Gestaltung integriert.